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Informativer und unterhaltsamer Auftakt der bizeps-Seminarreihe

„Gründen und jonglieren gleichen sich: man muss die wichtigen Grundlagen kennen, braucht eine hohe Frustrationstoleranz und darf nie aufgeben“, so Timo Wopp, studierter Betriebswirt, international ausgezeichneter Jongleur und Unternehmenscoach.
Über 70 Teilnehmer Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren, junge Unternehmer und Gründungsinteressierte aus der Region Remscheid, Solingen und Wuppertal waren der Einladung der Bergischen Gründungsinitiative bizeps zur Auftaktveranstaltung „Kultur der Selbstständigkeit“ am 20. April an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) gefolgt. Sie informierten sich über Gründungschancen, Beratungsmöglichkeiten durch das bizeps-Netzwerk, praktische Erfahrungen von Gründern und jungen Unternehmen und lernten die Grundlagen des Jonglierens kennen.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung durch die bizeps-Projektkoordinatorin Ulrike Timmler, eröffnete Professor Dr. Ulrich Braukmann die Auftaktveranstaltung mit einem Rückblick auf das Projekt bizeps und schilderte die heutige Bedeutung an der Bergischen Universität Wuppertal.
Wie Gründungschancen und Erfolgsfaktoren aussehen, erklärte Dr. Carsten Rudolph, Leiter der High-Tech-Gründerinitiative „unternimm was.“ von Microsoft in seinem Gastvortrag. Die Bedeutung von Hochschulen für High-Tech-Gründungen sei besonders hoch. 69 Prozent der High-Tech-Gründer haben einen Hochschulabschluss, davon waren 72 Prozent in der Forschung tätig und davon entwickelten 52 Prozent ihre Gründungsidee aus der Hochschulbeschäftigung heraus. Für die Microsoft-Initiative steht besonders der Leuchtturmeffekt im Vordergrund. Man unterstütze sehr konzentriert erfolgsversprechende High-Tech-Gründer, um sie als Gründungsvorbilder zu präsentieren. Dabei spiele weniger die monetäre Hilfe, als viel mehr die Unterstützung in Technologie, Marketing und Netzwerken eine Rolle.
Ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmer war der Auftritt des international ausgezeichneten Jongleurs Timo Wopp. Er vermittelt Grundzüge des Jonglierens und erläutert die Zusammenhänge zum Thema Existenzgründung. Mit großer Begeisterung stellten sich die Teilnehmer der Herausforderung in nur 50 Minuten die ersten Jonglierbälle zu bändigen. Trotz fallender Bälle, sorgte eine große Frustrationstoleranz der Teilnehmer für Konzentration und Spaß bis zur letzten Minute.
Unter der Moderation von Uwe Blass, Transferstelle BUW, und Patrick Saßmannshausen, Geschäftsführer des Instituts für Gründungs- und Innovationsforschung (BUW), berichteten in einer Interview- und Talkrunde Existenzgründer und junge Unternehmer wie Heiko Hansen (Hansen Ingenieure), Dr. Arasch Honarbacht (ubisys technologies GmbH) und Christoph Schmidt (DVDesign GmbH) über Schwierigkeiten, Erfolgserlebnisse und den Alltag eines Gründers und Unternehmers. Experten des bizeps-Netzwerkes, Dr. Martin Hebler (W-tec), Frank Hölscheidt (GuT), Klaus Kessler (Sparkasse Wuppertal), Marion Storch (VDI Bergischer Bezirksverein) und Dr. Rolf Volmerig (Wirtschaftsförderung Wuppertal) beschrieben Beratungs- und Fördermöglichkeiten.
Projektkoordinatorin Timmler freute sich, dass ihr Veranstaltungsprogramm auf so reges Interesse stieß und auch die nachfolgenden Seminare der bizeps-Reihe „Gründeralltag“ schon gut belegt sind. „Für uns ist es wichtig, dass wir durch eine stetige Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Universität die Karrieremöglichkeit „Unternehmensgründung“ aufzeigen und Gründungsinteressierten mit optimaler Beratungskompetenz zur Seite stehen. Dabei sind gerade auch die Kontakte zu anderen Interessenten und jungen Unternehmen aus der Region ein wichtiger Baustein für ein zukünftiges Netzwerk eines Gründers.“ Gelegenheit zum Netzwerken bot der abschließende Imbiss der Veranstaltung.







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